Markov begründete den Schritt damit, dass Brandenburg die Haushaltskonsolidierung und bislang erfolgreiche Wirtschafts- und Sozialpolitik fortführen wolle. "Dies kann im Einzelfall auch dazu führen, dass das Land die ihm angebotenen Drittmittel nicht um jeden Preis vollständig in Anspruch nimmt", so der Minister.

Das Land hätte das Geld vom Bund nur in Anspruch nehmen können, wenn es die gleiche Summe beisteuert. Es verzichte allerdings nicht auf die gesamte Förderung vom Bund, betonte ein Sprecher. Die eingesparten Millionen seien nur ein Teil der Summen, die von verschiedenen Ministerien in Anspruch genommen werden.

Das Geld vom Bund kommt aus dem Programm "Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur". Gedacht ist es für strukturschwache Regionen. Dort sollen Investitionen gefördert und dauerhaft Arbeitsplätze geschaffen werden. 2009 bis 2011 hatte das Land nicht auf Bundesgeld verzichtet.