Den Rest tragen der Bund, Berlin und die anderen ostdeutschen Bundesländer.

In der DDR waren zwischen 1949 und 1990 knapp 500 000 Kinder und Jugendliche in Heimen untergebracht, darunter etwa 135 000 in Spezialeinrichtungen, die für besonders grausame Methoden der „Umerziehung“ bekannt waren. 2012 war ein Fonds geschaffen worden, um Betroffene zu unterstützen. Die dafür zunächst vorgesehenen Mittel von nur 40 Millionen Euro reichten jedoch nicht aus.

In Brandenburg meldeten sich bis zum Stichtag 30. September 2014 allein 4160 ehemalige Heimkinder, insgesamt waren es 27 500. Auch für ehemalige Heimkinder aus den westdeutschen Bundesländern gibt es einen Fonds.