Deutschland (Nabu) für Brandenburg, Bernd Ludwig. Die ersten Adebare sind bereits angekommen, das Gros wird aber erst für April erwartet. Das Thema Vogelgrippe macht den Storchenfachleuten derweil noch keine Sorgen.
"Es gibt bislang keinen Fall, in dem eine Infizierung eines Storches bekannt geworden ist", betonte ein Sprecher der Storchenschmiede in Linum (Ostprignitz-Ruppin). Sobald die Tiere dort eingetroffen seien, sollen aber Kotproben genommen und an das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems zur Untersuchung geschickt werden. "Storchenvater" Artur Labrenz vom europäischen Storchendorf Rüh städt (Prignitz) betonte: "Störche sind extrem widerstandsfähig, was Viren angeht." Eine Ansteckungsgefahr bestehe natürlich schon. "Wir dürfen aber nicht in Panik verfallen."
Zunächst einmal hoffen alle Storchenfreunde im Land, dass 2006 nicht wieder so ein ex trem schlechtes Jahr wie das Vorjahr wird. "Landesweit hatten wir rund 1190 Weißstorchenpaare, die aber nur etwa 1560 Jungstörche hochpäppeln konnten", sagte Ludwig. (dpa/ta)