Die Zahl der Übernachtungen stieg bis Ende Oktober um 2,1 Prozent auf 7,8 Millionen.
Spitzenmonat war der September mit 383 000 Gästen, was im Vergleich zum Vorjahresmonat einem Zuwachs von 11,5 Prozent entspreche. Bei den Besuchern steht Potsdam hoch im Kurs. Die Landeshauptstadt habe für den Monat ein Übernachtungsplus von 32 Prozent gemeldet und erwarte mit insgesamt 800 000 Übernachtungen in diesem Jahr ein Rekordergebnis, hieß es. Laut Junghanns gewinnt der Wintertourismus für die Branche zunehmend an Bedeutung.
Nach Angaben der Tourismus Marketing Brandenburg GmbH (TMB) wird seit neun Jahren mit stetigem Erfolg für Brandenburger Winterurlaub geworben. "Wir möchten zwar keine klassische Winterreise-Destination werden, aber wir möchten dafür sorgen, dass die Branche im Land ein ganzjähriges Geschäft hat", erläuterte TMB-Sprecherin Birgit Freitag. Dies sei vor allem mit Blick auf die Arbeitsplätze wichtig.
Mit der Offerte "Winterliches Brandenburg" sei man auf einem guten Weg. Erfolgreich seien Spezialofferten für günstige Übernachtungen in guten Hotels oder Arrangements. Manche Bucher würden die winterliche Angebote für einen Test für einem Sommeraufenthalt nutzen. Zahlen zu den Winterbuchungen liegen nicht vor. Bei den Übernachtungs-Specials haben sich die Buchungen laut der Sprecherin im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht und bei den Arrangements zeichne sich eine Verdopplung ab.
Die Broschüre "Winterliches Brandenburg" hat eine Auflage von 25 000 Stück, die wegen der großen Nachfrage im kommenden Jahr erhöht werden soll. Zudem gebe es sehr viele Abfragen im Internet. "Daran merken wir, dass es immer noch eine steigende Nachfrage gibt", sagte Freitag. 2007 soll im Ausland stärker für Weihnachtsmärkte, Shopping und Silvester geworben werden. "Da ist sicherlich nicht alles ausgeschöpft, was machbar ist", sagte Freitag.