Aus dem ersten Maßnahmepaket von 2011 waren 136 Projekte umgesetzt worden.

Auf dem zweiten von fünf Inklusionsforen am Mittwoch in Cottbus erklärte die Ministerin, "dass Teilhabe durch Inklusion eine Herausforderung für die Gesellschaft ist". Dabei verwies sie auf künftig größere Anstrengungen für barrierefreies Wohnen, für das ungehinderte Erreichen von Arztpraxen oder Kultureinrichtungen. Es gehe um Teilhabe im Alltag.

Damit im Land nichts beschlossen werde, ohne dass die Menschen mitgenommen werden, gebe es den Vor-Ort-Dialog, sagte Golze. In Cottbus waren an sieben Thementischen Ideen, Anregungen und Vorschläge unterbreitet worden, die jetzt ausgewertet werden. Die Cottbuser Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe betonte mit Verweis auf den lokalen Teilhabeplan der Stadt, "dass viele kleine Schritte notwendig sind, um das große Ziel einer gleichberechtigten Teilhabe behinderter Menschen zu erreichen".

Neben den fünf Inklusionsforen - es folgen noch Frankfurt (Oder), Eberswalde und Oranienburg - haben alle Brandenburger die Möglichkeit, ihre Vorschläge und Ideen per E-Mail an das Sozialministerium zu senden. Die E-Mail-Adresse lautet: inklusions forum@masgf.brandenburg.de