Im Notfall könnten sofort verschiedene Maßnahmen zur Bekämpfung der Seuche gestartet werden. Immerhin sei die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Seuche über illegale Vogelimporte eingeschleppt werden könnte. Für den legalen Handelsweg wurden Einfuhrverbote erlassen.
Das Risiko, dass die Geflügelpest aus Asien auf direktem Wege nach Europa gelange, sei derzeit gering, mittelfristig aber denkbar. Dann würden im Ernstfall sofort Krisenzentren im Land und den Kreisen eingerichtet werden, hieß es. Außerdem würden die betroffenen Tiere getötet und Untersuchungen eingeleitet werden, um eine weitere Verbreitung auszuschließen.
Brandenburgs Landesregierung hatte Anfang der Woche einem länderübergreifenden mobilen Zentrum zugestimmt, in dem ab dem Jahr 2006 Tierärzte, Polizei und Feuerwehr gemeinsam arbeiten können. Außerdem unterstützt Brandenburg die Bundesregierung bei der Etablierung eines Frühwarnsystems in Deutschland. (dpa/mb)