Das Regenwetter von Montag setzt sich im Süden Brandenburgs auch am Dienstagmorgen, 31. August, fort. Der Tag beginnt mit kühlen 14 Grad. Im Laufe des Tages soll sich der Himmel laut Deutschem Wetterdienst etwas aufklaren. Die Sonne zeigt sich gelegentlich hinter einer Wolke. Ab Mittag soll es, zumindest im Raum Cottbus, nicht mehr regnen. Die Temperaturen steigen im Laufe des Dienstags auf bis zu 18 Grad. Ab Mittwoch bleibt es trocken und es soll wärmer werden. Am Donnerstag und am Freitag werden bis zu 24 Grad erwartet.

So wird das Wetter in Sachsen

Während in Brandenburg der Himmel bereits ab Dienstagmittag aufklart, bleibt es in Sachsen zunächst den ganzen Tag grau und regnerisch bei maximal 17 Grad. Ab Mittwoch soll es aber auch im Nordosten des Freistaats freundlicher werden. Der Regen stellt sich ein, die Temperaturen steigen im Laufe der Woche auf bis zu 23 Grad. Am Himmel zeigt sich dann ein Sonne-Wolke-Mix.

Brandenburg zweitwärmstes Bundesland diesen Sommer

Brandenburg ist in diesem Sommer das zweitwärmste Bundesland gewesen. In den Monaten Juni, Juli und August lag die Durchschnittstemperatur in dem Bundesland bei 19,2 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag in Offenbach nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen mitteilte. In Deutschland erreichten die Temperaturen demnach im Schnitt 17,9 Grad. Mit 19,9 Grad Durchschnittstemperatur war es in Berlin am wärmsten. Die Temperaturen lagen in Brandenburg zudem 1,9 Grad über dem Wert der Referenzperiode von 1961 bis 1990 in dem Bundesland.
Die höchste Temperatur wurde laut DWD in Brandenburg innerhalb der bislang einzigen Hitzewelle in diesem Jahr gemessen. Am 19. Juni kletterte das Thermometer in Baruth/Mark (Landkreis Teltow-Fläming) auf 36,6 Grad, hieß es. Die Sonne zeigte sich in Brandenburg 665 Stunden. In Mecklenburg Vorpommern waren es 695 Stunden bundesweit die meisten. In Deutschland lag die durchschnittliche Sonnenscheindauer bei 614 Stunden.
Bei den Niederschlägen liegt Brandenburg laut DWD unter dem Bundesdurchschnitt: 250 Liter pro Quadratmeter fielen im Mittel. Deutschlandweit regnete es durchschnittlich rund 310 Liter pro Quadratmeter - mit 30 Prozent fast ein Drittel mehr als im Schnitt der Referenzperiode von 1961 bis 1990. Der Referenzwert in Brandenburg liegt bei 177 Liter pro Quadratmeter.

Sommer 2021 war in Sachsen deutlich zu nass mit wenig Sonnenschein

Die Menschen in Sachsen konnten sich in diesem Sommer lediglich über 605 Sonnenstunden freuen, im Vorjahr waren es noch 670. Das Temperaturmittel betrug im Freistaat laut DWD 17,9 Grad Celsius und damit 1,4 Grad Celsius über dem vieljährigen Mittel. Im Vorjahr betrug das Temperaturmittel noch 18,7. In Sachsen wurde in diesem Sommer die niedrigste Temperatur gemessen: Am 1. Juni waren es in Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge 0,5 Grad Celsius.
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Cottbus

Der Freistaat zählte mit rund 370 Litern pro Quadratmeter zu den niederschlagsreichsten Gebieten in Deutschland, fast 70 Prozent mehr als im Schnitt der Referenzperiode von 1961 bis 1990 (222 Liter pro Quadratmeter). Bundesweit der meiste Niederschlag wurde in Bayern mit 415 Litern pro Quadratmeter verzeichnet.
Der diesjährige Sommer war laut DWD der regenreichste in Deutschland seit zehn Jahren. Großen Anteil daran hatten demnach die extremen Regenfälle von Tief „Bernd“ Mitte Juli in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, die die verheerende Fluten mit mehr als 180 Toten auslösten. Die Monate Juni, Juli und August 2021 waren zudem unter dem Strich zu warm und durchschnittlich sonnig.