• Das Wetter am Wochenende vom 14./15. August 2021 ist deutschlandweit meist sonnig
  • Temperaturen von um die 30 Grad sind im Osten angesagt
  • Ab Montag, 16. August wird es kühler – in der Lausitz ist mit Gewittern zu rechnen.
Nach dem Super-Sonnen-Wochenende mit Höchsttemperaturen von über 30 Grad soll es in Deutschland frühherbstlich werden. Das sagen Meteorologen in Deutschland vorher.
Bei viel Sonnenschein werde es am 14./15. August außer im Norden zwischen 24 und 32 Grad nochmals sehr warm bis heiß, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Am Alpenrand könne es zu heftigen Schauern und Gewittern kommen.
Während im Süden häufig die 30-Gradmarke geknackt wird – auch die Lausitz zeigt sich hier eher südlich –, ist es im Norden mit Temperaturen um die 20 Grad schon weniger sommerlich. Hinzu kommen dort laut Vorhersage viele Wolken am Himmel und vereinzelte Schauer.
Vor allem in Norden und Westen liegen die Höchsttemperaturen in Deutschland in der neuen Woche ab 16. August um die 20 Grad, wie der DWD vorhersagt. Hinzu komme vielerorts Wind, durch den sich die Temperaturen laut DWD wohl kälter anfühlen dürften.
Im Süden und Osten Deutschlands bleibt es bei 24 bis 28 Grad zunächst zwar warm. Jedoch sei mit teils kräftigen Gewittern zu rechnen.
„Am Dienstag wird es auch dort mit nur noch knapp über 20 Grad deutlich kühler“, sagt DWD-Meteorologe Marcel Schmid. Auch LR-Wetterexperte Dominik Jung (wetter.net) sagt in seinem Video auf YouTube vom Freitag, 13. August: „Ein richtig heftiger Temperatursturz dann zum Dienstag, in der norddeutschen Tiefebene 14 bis 18 Grad nur noch, Herbstwetter vom Feinsten, ansonsten Temperaturen um die 20 bis 22 Grad.“
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Youtube So fallen die Temperaturen ab Mitte August

Samstag, 14. August: Wetter für Brandenburg und Sachsen

In Brandenburg soll es am Samstag, 14. August 2021, laut DWD heiter bis wolkig bleiben. Vor allem nördlich von Berlin zeige sich im Tagesverlauf vorübergehend auch stärkere Bewölkung.
Dennoch bleibt es laut den Meteorologen trocken. Höchstwerte zwischen 24 Grad in der Prignitz, um 26 Grad in Berlin und 28 Grad in der Niederlausitz sind vorhergesagt. Schwacher bis mäßiger Wind wehe aus Südwest bis West, am Abend teils aus Nordwest.

Frankfurt (Oder)

In der Nacht zum Sonntag kühlt es schon auf 16 bis 13 Grad ab, es bleibt regenfrei. Ähnlich sieht es in Sachsen aus: Laut DWD wechseln sich Sonne und Quellwolken ab, es bleibt auch trocken. Die Temperaturen gehen tagsüber an die 30 Grad hoch, im Bergland wird es bis zu 27 Grad warm.

Sonntag, 15. August: In Elbe-Elster bleibt es besonders warm

Spitzenreiter ist temperaturmäßig laut DWD am Sonntag, 14. August, in Brandenburg das Elbe-Elster-Land. Dort könne es bis zu 28 Grad warm werden. Im Süden Brandenburgs soll es weiterhin heiter bis wolkig bleiben.
In der Nordhälfte Brandenburgs ist es laut DWD dagegen vorübergehend stark bewölkt. Meist bleibe es trocken, von der Prignitz bis zur Uckermark könne örtlich leichter Regen fallen. Höchsttemperaturen liegen im nördlichen Brandenburg und in Berlin zwischen 23 und 26 Grad.

Bönitz/Mühlberg

In der Nacht zum Montag kühlt es bei „geringer Schauerneigung“ auf 16 bis 13 Grad ab.In Sachsen soll es laut Deutschem Wetterdienst wie am Samstag auch sonntags unverändert niederschlagsfrei bleiben. Es wird demnach bis zu 28 Grad in den Ebenen und bis zu 26 Grad im Bergland warm.

Deutschland-Wetter: Ab Montag, 16. August, frühherbstlich

Die neue Woche bringt laut Deutschem Wetterdienst deutschlandweit deutliche Abkühlungen mit sich. Das Wetter werde unbeständig, mitunter schon frühherbstlich, heißt es im Wettertrend (Stand Freitag, 13. August 2021). Zum Frühherbst zählt demnach auch stärkerer Wind, es werde teils stürmisch zugehen.
In Brandenburg sind für Montag, 16. August, auch Schauer und in geringem Maß Gewitter möglich. Die Niederlausitz bleibt laut DWD davon zunächst verschont: Hier soll es auch am Montag überwiegend trocken zugehen und am meisten Sonnenschein geben.
„Nur im Osten und rund um Berlin hält sich das Sommerwetter noch“, heißt es dazu in der Vorhersage bei wetter.net (Stand Freitag, 13. August 2021). Während die Wetter.net-Meteorologen im Osten sogar bis 32 Grad auch am Montag sehen, soll es laut DWD lediglich an der Neiße bis zu 27 Grad warm werden.
Nachts gehen die Temperaturen in Brandenburg und in Berlin laut DWD auf 15 bis 12 Grad zurück. Die niedrigsten Werte sagen die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes am Montag, 16. August, für die Nordsee-Region vorher, wo die Temperaturen tagsüber deutlich unter 20 Grad rutschen können.

Frühherbst-Woche: Nachts Abkühlung unter 10 Grad

Dann soll es in der Nacht zum Dienstag wolkig bis stark bewölkt sein, und mit weiteren Schauern oder kurzen Gewittern geht eine Abkühlung auf 14 bis 8 Grad einher. „Im zentralen Mittelgebirgsraum lokal noch etwas kühler“, heißt es im 10-Tage-Trend des DWD (Stand Freitag, 13. August 2021).
So geht es auch am Dienstag, 17. August, weiter: Im Norden, zum Beispiel in Schleswig-Holstein, kann es schon 17 Grad kühl sein. Es wird demnach im Osten und Süden nicht ganz so frisch. Nachts kann die Temperatur örtlich unter 10 Grad fallen.
Einen Ausblick auf die kommenden Tage nach dem 17. August im Osten Deutschlands gibt Dominik Jung von wetter.net in seiner mittelfristigen Vorhersage: „Die Temperaturen stürzen runter von 30 Grad auf Werte von gerade mal um die 20 Grad im Osten des Landes, ab und dazu gibt's ein paar Regenschauer.“

Ende August: Vielleicht kommt der Sommer zurück

Ganz anders sieht es Jung zufolge weiterhin im Mittelmeerraum aus: Hier wurde es am Freitag, 13. August, fast 50 Grad heiß. Das Wetter im Süden Europas bleibt dem Meteorologen zufolge auch noch ein paar Tage extrem sommerlich.
Apropos Sommer: Auch nach Deutschland kann der Sommer noch mal zurückkommen, sagt Jung: „Es könnte noch mal wärmer werden zum Monatsende, aber die Betonung liegt auf könnte.“
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