• In Sachsen und Brandenburg wird es am Wochenende mancherorts ungemütlich.
  • Der Deutsche Wetterdienst sagt örtlich Gewitter und Starkregen vorher.
  • Für die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg sieht es insgesamt jedoch besser aus.
Die gute Nachricht zuerst: In Brandenburg und in Berlin bleibt es an diesem Samstag, 5. Juni 2021, sowie auch am Sonntag, nach Angaben der Wetter-Experten meist heiter und trocken. Sprich: Die Sonne scheint. Allerdings gibt es in einigen Regionen Brandenburgs Neigung zu Gewittern. In Sachsen wird es heftiger.
In Brandenburg und Berlin soll es am Samstagnachmittag, 05.06.2021, stellenweise zu Schauern und Gewittern kommen. Die Temperaturen liegen dabei zwischen 24 und 26 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte.
Für den Westen Brandenburgs sagt der DWD zum Teil Gewitter und Starkregen vorher. Dies betrifft zum Beispiel den Landkreis Elbe-Elster und einen Teil des Flämings. Hier kann es den Meteorologen zufolge lokal begrenzt Starkregen geben. Bis zu 25 Liter Niederschlag pro Quadratmeter und Stunde sind demnach möglich.

Wetter in Elbe-Elster: Heftiger Starkregen nicht ausgeschlossen

Zum Teil ist dabei auch heftiger Starkregen mit 40 Litern pro Quadratmeter binnen einer Stunde nicht ausgeschlossen. Dies teilte der DWD am Samstagmorgen, 05.06.2021 mit.
In Sachsen kann das Unwetter nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes noch heftiger sein. Demnach sind bereits für Samstagvormittag in einer Linie von Delitzsch bis Altenberg im Erzgebirge starke bis schwere Gewitter zu erwarten. Auch heftiger Starkregen mit bis zu 40 Litern Niederschlag pro Quadratmeter ist laut den Meteorologen möglich.
Hinzu kommt nach Angaben des DWD stürmischer Wind. Böen bis zu 85 Stundenkilometer sind vorhergesagt. Damit einher geht demnach stellenweise Hagel.

Unwetter Deutschland: Gewitter vor allem im Westen und Nordwesten

Die Gewitter hatten zunächst am Freitag und bis Samstagfrüh im Westen Deutschlands gewütet. Im Süden und im äußersten Nordwesten Deutschlands bei Bremen sind auch für Samstagvormittag Unwetter vorhergesagt worden.
Der Deutsche Wetterdienst gab am Samstagmorgen, 05.06.2021, dafür einen Korridor von Nordwestdeutschland bis nach Ostbayern beziehungsweise Westsachsen an, außerdem sind erneute Gewitter in den mittleren Landesteilen Deutschlands angekündigt.
Mit den Gewittern geht demnach stellenweise Starkregen einher, Hagel und stürmischen Böen oder Sturmböen sind laut DWD möglich. Unwetter-Gefahr bestehe vor allem durch den Starkregen sowie größere Hagelansammlungen. Demnach bleibt der Südwesten mit wenigen Gewittern weitgehend verschont sowie der Nordosten Deutschlands komplett gewitterfrei.

Wetter Sachsen-Anhalt: Örtlich schwerste Schauer und Gewitter

Ähnlich wie in Sachsen sieht es laut Deutschem Wetterdienst auch in Sachsen-Anhalt aus: Dort können sich die Menschen am Wochenende auf heftige Regenfälle einstellen. Besonders in den westlichen Landesteilen werde es am Samstag, 05.06.2021, ungemütlich, sagte Sprecher des DWD. Westlich einer Linie, die von Gardelegen im Norden des Landes bis nach Dessau-Roßlau verläuft, sei tagsüber mit schwersten Schauern und Gewittern zu rechnen.
Auch für die Nacht zum Sonntag, 06.06.2021, sagt der Deutsche Wetterdienst vor allem im Nordwesten, in mittleren Landesteilen weitere, nur allmählich abklingende Gewitter voraus, anfangs mit „Unwetterpotenzial“.
Dabei sollen in Sachsen die Gewitter nachts nachlassen. Dort könne es nachts auf bis zu zwölf Grad abkühlen. Am Sonntag seien im Vogtland erneut Gewitter zu erwarten.

Wetter am Sonntag, 6. Juni 2021: So wird es in Brandenburg

Am Sonntag, 06.06.2021, besteht laut DWD auch im Westen Brandenburgs erneut geringe Gewitterneigung. Dennoch bleibe es in Brandenburg und auch im Berliner Raum trotz einiger Wolken am Himmel meist trocken. Die Sonne scheine bei Temperaturen bis zu 27 Grad häufig hinter der Wolkendecke hervor.
Hintergrund der Unwetter: Deutschland verbleibt laut DWD im Bereich schwacher Luftdruckgegensätze. Dabei habe sich sehr feuchte und warme Luft in weiten Teilen des Landes ausgebreitet. Lediglich im Nordosten bleibe trockene Warmluft wetterbestimmend.