• Die Zahlen steigen weiter nach oben
  • In Deutschland sind mehr als 100.000 Menschen seit Beginn der Pandemie gestorben
  • Es gibt immer mehr Forderungen nach weiteren Schließungen und Impflicht
  • Zusätzlich bereitet die neue Virus-Variante aus Südafrika Sorge
  • Wie hoch sind die aktuellen Corona-Zahlen heute, am Montag, den 29.11.2021 laut RKI-Dashboard?
  • Wie hoch die Inzidenz?
Die Corona-Zahlen in Deutschland sind aktuell enorm hoch: Welche Fallzahlen meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) heute zur Sieben-Tage-Inzidenz sowie den wichtigsten Kennzahlen in der Pandemie für die Landkreise bundesweit? Wie hoch sind die neuesten Corona-Zahlen zu Impfung und Co. heute, am 29. November laut RKI und JHU?

Corona-Zahlen heute in Deutschland: Aktuelle Inzidenz, Neuinfektionen und Co. am 29.11.2021

Die Corona-Zahlen des Robert Koch-Instituts in Deutschland von heute, am Montag, 29.11.2021:
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 452,4 (Vortag: 446,7); (Vorwoche: 386,5)
  • Neuinfektionen heute: 29.364
  • Infektionen gesamt: 5.791.060
  • Neue Todesfälle: 73
  • Todesfälle gesamt: 100.956
  • Impfquote (Erstimpfung): 71,1 Prozent
  • Impfquote (vollständig): 68,4 Prozent
  • Hospitalisierungsrate: Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI für ganz Deutschland mit 5,97 an.
  • Der bisherige Höchstwert der Hospitalisierungsrate lag um die Weihnachtszeit 2020 bei rund 15.

Aktuelle Corona-Zahlen der Bundesländer – so hoch sind die Inzidenzwerte in ganz Deutschlands

Ein Blick auf die Corona-Zahlen der einzelnen deutschen Bundesländer: Wo ist die Inzidenz aktuell am höchsten und wo am niedrigsten? (Stand: 29.11.2021)
  • 1284,8 – Sachsen
  • 895,2 – Thüringen
  • 725,6 – Brandenburg
  • 698,3 – Sachsen-Anhalt
  • 627,6 – Bayern
  • 519,6 – Baden-Württemberg
  • 441,6 – Saarland
  • 401,0 – Mecklenburg-Vorpommern
  • 371,5 – Berlin
  • 299,9 – Rheinland-Pfalz
  • 278,2 – Hessen
  • 276,8 – Nordrhein-Westfalen
  • 227,9 – Hamburg
  • 218,9 – Bremen
  • 217,4 – Niedersachsen
  • 151,3 – Schleswig-Holstein

Corona-Krisenstab: Sorge um Omikron-Variante

Der von der künftigen Ampel-Koalition geplante Corona-Krisenstab im Kanzleramt könnte bereits in den nächsten Tagen und damit noch vor Amtsantritt der Regierung aus SPD, Grünen und FDP seine Arbeit aufnehmen. Nach den Worten von FDP-Chef Christian Lindner soll das ständige Bund-Länder-Gremium in der neuen Woche starten, SPD-Chefin Saskia Esken nannte auf Twitter „in Kürze“ als Zeithorizont. Streit gibt es weiter, ob es wegen der extrem angespannten und durch die neu aufgetauchte Omikron-Variante weiter zugespitzte Lage ein rasches Bund-Länder-Treffen geben soll und ob der von den Ampel-Parteien geänderte Infektionsschutz ausreicht, um die vierte Corona-Welle zu brechen.
An der Spitze des Krisenstabes soll ein General stehen, wie Linder am Sonntagabend in der ZDF-Sendung „Berlin direkt“ und bei „Anne Will“ in der ARD sagte. Nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ (Montag) ist für die Leitung des Stabes Generalmajor Carsten Breuer im Gespräch. Der 56-Jährige ist Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr, das für Einsätze der Streitkräfte im Inland zuständig ist.
Der Berliner Virologe Christian Drosten sagte am Sonntagabend im ZDF-„heute journal“, er sei wegen der Omikron-Variante „ziemlich besorgt“. Man wisse nicht allzu viel über sie. Berichte über milde Verläufe hätten noch nicht sehr viel Substanz angesichts von nur gut 1000 Fällen, so Drosten. Hier müsse man die klinischen Verläufe abwarten. Man sehe aber, dass sie häufig bei jungen Leuten in Südafrika auftauche und auch Menschen betreffe, die eine Erkrankung schon hinter sich haben. Er habe die Sorge, dass man die erste wirkliche „Immunfluchtmutante“ vor sich habe.

Die Corona-Zahlen zu Inzidenzwert und Neuinfektionen gestern und vor einer Woche

Gestern hat das RKI 44.401 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Vor einer Woche, am Freitag, 22.11. waren es 30.643 Neuinfektionen.
Seit zwei Wochen überschreitet die Inzidenz in Deutschland die 200er-Marke und bildet einen neuen Höchstwert. Die bis zur vierten Welle höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Jahr 2021 hatte es in Deutschland im Frühjahr, am 26. April, gegeben – mit einem Wert von 169,3. Danach war sie erstmal – von wenigen Ausnahmen abgesehen – stetig gesunken. Den Tiefststand erreichte sie am 6. Juli. Da lag die Inzidenz bei 4,9.
Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig werden daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen oder Hospitalisierungsindex stärker berücksichtigt.

Aktuelle Corona-Zahlen in Europa - die Lage in Österreich, Frankreich, Polen & Co.

In Deutschland sind die Corona-Zahlen seit Wochen auf Rekord-Niveau. Wie aber ist die Lage in anderen Ländern Europas und in Nachbarstaaten der Bundesrepublik. Nachfolgend die Neuinfektionen und aktuelle Inzidenz in ausgewählten Ländern Europas.
  • Österreich: 11.671 Neuinfektionen; Inzidenz: 997,8
  • Italien: 12.869 Neuinfektionen; Inzidenz: 130,7
  • Frankreich: 32 Neuinfektionen; Inzidenz: 231,3
  • Polen: 26.188 Neuinfektionen; Inzidenz: 425,4
  • Tschechien: 20.417 Neuinfektionen; Inzidenz: 1206,8
  • Niederlande: 22.071 Neuinfektionen; Inzidenz: 909,5

Was bedeutet Hospitalisierung, Triage, Hotspot? – Die Erklärung der Corona-Begriffe

Seit Beginn der Corona-Pandemie gibt es immer wieder neue Begriffe und Kennzahlen. Einige von Ihnen haben – wie Inzidenz oder Hotspot – haben sich etabliert. Dennoch haben sich deren Bedeutung und Definition je nach Corona-Lage gewandelt. Es kommen außerdem immer wieder neue Begriffe dazu. Zum Beispiel: Hospitalisierungsinzidenz, Triage oder 2G+-Regel. Die Erklärung der wichtigsten Kennzahlen und Begriffe in der Corona-Pandemie in der Übersicht.