• Zum Schulstart im Südwesten rechnet das Landesgesundheitsamt mit einem starken Anstieg der Corona-Infektionen bei Schülern
  • Die neue Corona-Verordnung für BW verzögert sich. Ursprünglich sollte vom 13.09.2021 an die neue Corona-Verordnung mit 2G-Regel und Beschränkungen für Ungeimpfte gelten.
  • Wie hoch ist die Inzidenz und sind die Corona-Zahlen in Deutschland heute erneut gestiegen?

Corona-Zahlen des RKI heute: Hospitalisierung, Inzidenz, Corona-Neuinfektionen, Todesfälle am 13.09.2021

Hier die Corona-Zahlen des Robert-Koch-Instituts in Deutschland vom Montag, 13.09.2021:
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 81,9 (Vortag: 80,2; Vorwoche: 80,2)
  • Hospitalisierungsrate (Stand vom 11.09.2021): 1,95 (Vortag: 1,89)
  • Neuinfektionen heute: 5511
  • Infektionen gesamt: 4.083.151
  • Neue Todesfälle: 12
  • Todesfälle gesamt: 92.618
  • Impfquote (Erstimpfung): 66,4 Prozent
  • Impfquote (vollständig): 62,0 Prozent

Aktuelle Werte der Bundesländer – Inzidenzen in Deutschland

Ein Blick auf die Corona-Zahlen der einzelnen deutschen Bundesländer: Wo ist die Inzidenz aktuell am höchsten und wo am niedrigsten?
  • 117,3 – Bremen
  • 103,9 – Hessen
  • 99,3 – Nordrhein-Westfalen
  • 94,2 – Rheinland-Pfalz
  • 91,8 – Baden-Württemberg
  • 86,4 – Bayern
  • 84,0 – Berlin
  • 75,8 – Niedersachsen
  • 75,4 – Hamburg
  • 72,3 – Saarland
  • 45,4 – Thüringen
  • 44,3 – Brandenburg
  • 43,6 – Sachsen
  • 43,1 – Schleswig-Holstein
  • 37,9 – Mecklenburg-Vorpommern
  • 27,3 – Sachsen-Anhalt

Neuinfektionen und Corona-Inzidenz gestern und vor einer Woche

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz hatte es in Deutschland am 26. April 2021 mit einem Wert von 169,3 gegeben. Danach war sie – von wenigen Ausnahmen abgesehen – stetig gesunken. Den Tiefststand erreichte sie am 6. Juli. Da lag die Inzidenz bei 4,9.
Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Städte- und Gemeindebund fordert Einsatz von Promis als "Impfbotschafter"

Zum Start der bundesweiten Aktionswoche für die Corona-Impfungen hat der Deutsche Städte- und Gemeindebund einen verstärkten Einsatz von Promis in der Werbung für die Immunisierung gefordert. Es sei immer hilfreich, "wenn Prominente aus Kunst, Kultur und Sport sich klar zur Impfung bekennen und dazu aufrufen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Gerd Landsberg, der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "So wie wir etwa Lesebotschafter haben, sollte es auch Impfbotschafter geben", verlangte er.

Ins Stocken geratene Impfkampagne: Das plant die Bundesregierung

Die Bundesregierung will mit der an diesem Montag startenden Aktionswoche neuen Schwung in die ins Stocken geratene Impfkampagne bringen. Ziel ist es, möglichst viele Menschen an vielen Orten anzusprechen und auf einfachem Wege Impfungen zu ermöglichen. Beispiele dafür sind Spiel- und Sportplätze, Fußgängerzonen, Geschäfte oder Vereine. "Das Impfgeschehen hat sich leider deutlich verlangsamt", beklagte Landsberg. Deshalb sei eine massive vierte Corona-Welle im Herbst zu befürchten, "wenn es nicht gelingt, wieder mehr Menschen von einer Impfung zu überzeugen". Gebraucht würden "noch mehr mobile Angebote, um die Impfungen zu den Menschen zu bringen". Zu den Orten für die Impfungen könnten etwa auch Kirchen und Moscheen, Fußballplätze und Diskotheken gehören.

Corona-Zahlen weltweit: Tote und Infizierte laut Johns-Hopkins-Universität

Die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, welche die Corona-Daten global erfasst, meldet heute (Stand 6 Uhr) weltweit mehr als 224 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus bisher. Gestorben sind demnach auf der Welt bisher mehr als 4,6 Millionen Menschen. Diese drei Länder sind aktuell am stärksten betroffen:
  • USA: 40.954.960 Infizierte und 659.970 Tote
  • Indien: 33.236.921 Infizierte und 442.655 Tote
  • Brasilien: 20.999.779 Infizierte und 586.851 Tote
  • Deutschland verzeichnet laut JHU aktuell 4.087.125 Infizierte und 92.614 Tote.