Im brandenburgisch-sächsischen Lausitzer Seenland zeichnet sich für 2013 ein touristischer und wirtschaftlicher Durchbruch ab. Eine Vielzahl von Projekten geht an den Start und eröffnet der Region mit den Tagebauseen eine neue Perspektive. Für den Bautzener Landrat Michael Harig (CDU) "ist 2013 das Jahr der Eröffnungen im Lausitzer Seenland", womit das neue Reiseziel klar an Fahrt gewinne.

Die größten Erwartungen verbinden sich dabei mit der Freigabe des schiffbaren Kanals zwischen dem Senftenberger und dem Geierswalder See Anfang Juni. Gleichzeitig damit beginnt eine neue Etappe der Fahrgastschifffahrt. Denn erstmals kann dann auf drei Seen verkehrt werden, womit sich auch die Attraktivität für Freizeitkapitäne erhöht. "Die drei verbundenen Seen werden dem Wassertourismus einen weiteren Schub geben", erklärt der Senftenberger Wirtschaftsförderer Frank Neubert gegenüber der RUNDSCHAU mit Verweis auf die Eröffnung des Stadthafens Senftenberg Ende März.

Zu den auf Wachstum ausgerichteten Projekten im Seenland gehört auch das Gewerbegebiet Sedlitzer Nordufer, das schon vor dem ersten Spatenstich fast ausgebucht ist. Ein ungebrochenes Investoren-Interesse verzeichnen zudem die See-nahe Wohnsiedlung "Alma" in Großräschen, der schwimmende Marina-Park Geierswalde und das geplante Lagunendorf Sedlitz, für das es mehr als 40 Anfragen gibt, obwohl noch gar keine Grundstückspreise genannt werden können.

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