Die Skulptur, die bis 1994 auf dem Übungsplatz stand und vor fünf Jahren von der Bundeswehr nach Basdorf (Barnim) verlegt worden sei, ist nach Angaben der Initiative wieder auf dem Platz aufgestellt worden.
Das Mahnmal erinnere an den 1. Mai 1945, als Flüchtlinge, darunter von den Todesmärschen entkommene KZ-Häftlinge und versprengte Soldaten, in der Region zwischen die Fronten gerieten und den Tod fanden. An der Kundgebung beteiligten sich Veranstalterangaben zufolge etwa 50 Menschen. Anwesende Angehörige der Bundeswehr hätten versucht, das Aufstellen des Denkmals zu verhindern, da das Gelände Sperrgebiet sei, hieß es.
Die Bürgerinitiative kämpft seit 1992 gegen die militärische Nutzung des rund 14 000 Hektar großen Wald- und Heidegebietes. Bisher verhindern Gerichtsurteile die militärische Nutzung. (dpa/roe)