Leiter Erhard Hahn machte dafür vor allem die gestiegenen Preise für Ackerland sowie Kostensenkungen bei der BVVG verantwortlich. In diesem Jahr peile die BVVG einen Erlös von 82 Millionen Euro an, sagte Hahn am Donnerstag in Leipzig. Der Niederlassungsleiter rechnet damit, dass die Flächenpreise mittel- und langfristig weiter steigen - auch in Ostdeutschland. Gründe seien unter anderem die wachsende Nahrungsmittelnachfrage weltweit, der "Energiehunger", der zu einem verstärkten Bedarf an Anbaufläche für Biomasse führe. Gut 12 000 Hektar Agrarflächen und 310 Hektar Wald sollen 2009 in Sachsen verkauft werden. Priorität habe die Veräußerung von 9080.Hektar landwirtschaftlicher Fläche zu Vorzugspreisen 35.Prozent unter dem Verkehrswert. Wegen einer EU-Verordnung läuft diese Möglichkeit gemäß Entschädigungs- und Ausgleichsleistungsgesetz in diesem Jahr aus. Ende 2008 hatte die BVVG in Sachsen noch 44 000 Hektar Agrarfläche und 9500 Hektar Wald im Bestand. dpa/ck