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Blitzeinschläge, Überschwemmungen und kein Anschluss unter dieser Nummer

Dachstuhlbrand nach Blitzeinschlag in Spremberg
Dachstuhlbrand nach Blitzeinschlag in Spremberg FOTO: Detlef Bgott
Cottbus. Zwei Brandeinsätze nach Blitzeinschlag, leichte Überschwemmungen und ein Blitzeinschlag in eine Verteilerstation – so sieht die Bilanz für die Gewitter am Mittwochnachmittag in der Lausitz aus. bob/dbo/ckx

Vergleichsweise glimpflich ist die Lausitz bei den angekündigten Unwettern vom Mittwoch davongekommen. Das geht aus der vorläufigen Bilanz der Polizei und Feuerwehr am Donnerstagmorgen hervor. Die Leitstelle Lausitz spricht von einem "erhöhten Einsatzvorkommen", das aber nicht mir den Unwettern vor einer Woche zu vergleichen sei. Die Leitstelle in Hoyerswerda meldet rund 120 wetterbedingte Einsätze für Ostsachsen.

Ausrücken mussten die Wehren vor allem im Raum Spremberg. Dort schlug der Blitz gleich zweimal ein. In Bohsdorf und Spremberg brannten Dachstühle von Häusern. Personen kamen dabei zum Glück nicht zu Schaden.

In Spremberg rückte die Feuerwehr gegen 17.30 Uhr aus. Grund war ein Blitzeinschlag im Salzweg. 43 Feuerwehrleute mit zwölf Einsatzfahrzeugen der Feuerwehren Spremberg Stadtkern, Welzow, Terpe, Weskow und Schwarze Pumpe waren im Einsatz. Das Einfamilienhaus war nach dem Feuer im Dachstuhl unbewohnbar.

Bei Senftenberg schlug ein Blitz in eine Verteilerstation ein, was laut Polizei zu Netzausfällen in der Region führte. Wie viele Haushalte davon betroffen waren, ist noch nicht bekannt.

In Weißwasser war die Kreuzung Görlitzer/Muskauer Straße kurzzeitig überschwemmt. Die Gullis konnten die Wassermassen einfach nicht mehr aufnehmen. Auf der Saschowawiese drang Wasser in einen Supermarkt. Die Mitarbeiter bemühten sich, dass Nasse aus dem Laden zu halten.

Auch im südlichen Teil des Spree-Neiße-Kreises kam es vereinzelt zu Überschwemmungen.