Das Recht der Sicherungsverwahrung nach dem Verbüßen einer Gefängnisstrafe müsse unbedingt weiter ausgebaut werden, sagte sie auf eine parlamentarische Anfrage.
Es entspreche der Fürsorgepflicht des Staates, unschuldige Menschen - vielfach Kinder - vor gefährlichen Tätern zu schützen. Trotz aller Anstrengungen Brandenburgs sei die Rechtslage weiter unbefriedigend.
Unterdessen befürworten laut einer aktuellen Umfrage 82 Prozent der Brandenburger eine dauerhafte Verwahrung von Sexualstraftätern. Nur zwölf Prozent wollen ihnen eine Chance zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft geben. Die Parteizugehörigkeit der Befragten spielt bei dieser Grundhaltung so gut wie keine Rolle. (dpa/ta)