Bürger hätten wegen der bestehenden Fünf-Prozent-Hürde, vermeintlicher Auszählungsfehler, der Gestaltung der Stimmzettel und der Art der zum Ankreuzen ausliegenden Schreibmittel Einspruch gegen die Wertung der Wahl eingelegt. Noch bis zum 22. November, 24 Uhr, kann dies beim Wahlprüfungsausschuss per Brief oder Fax gemacht werden. Nach der Bundestagswahl 2009 gab es insgesamt 163 Einsprüche, keiner war erfolgreich.

Einsprüche werden vom Wahlprüfungsausschuss beraten und dann dem Bundestag mit einer Beschlussempfehlung vorgelegt. Sie können nur dann erfolgreich sein, wenn ein Fehler bei der Vorbereitung oder der Durchführung der Bundestagswahl Einfluss auf die Sitzverteilung im Parlament gehabt hat.

Ein erfolgreicher Einspruch kann unter Umständen dann dazu führen, dass die Wahl ganz oder teilweise wiederholt werden muss.