Jedenfalls hat die einstige Verbraucherschutzministerin Renate Künast einen ziemlichen Flop gelandet, als sie kürzlich bei einem Besuch in Washington ein Bild von sich und einer in Marmor gemeißelten Person per Facebook in Umlauf brachte. "Washington in Washington. Und ich", betitelte die Grüne frohgemut den Schnappschuss.

Dumm nur, dass Künast in Wahrheit nicht vor dem ersten Präsidenten der USA, George Washington, zu sehen war, sondern vor der Statue von Abraham Lincoln, einem deutlich späteren Amtsnachfolger.

Das trieb die Häme im Netz binnen kurzer Zeit zu neuen Blüten. So tauchten beispielsweise Fotomontagen auf, die Künast vor dem schiefen Turm in Pisa zeigten - mit dem Text: "Eiffelturm in Pisa. Und ich." Die Titanic fragte zudem spitz: "Was macht Künast in Moskau?"

Ja, Politiker leben halt gefährlich. Vor allem dann, wenn sie ein völlig überflüssiges Mitteilungsbedürfnis haben.