Die Richter gaben damit Verbraucherschützern recht. Diese hatten dagegen geklagt, dass Urlauber in bestimmten Fällen zwischen 25 und 40 Prozent auf den Gesamtpreis ihrer Reise anzahlen sollten. Die Kläger gingen auch erfolgreich gegen Kosten vor, die die Veranstalter Kunden bei Stornierung in Rechnung stellen. Die Kosten sind gestaffelt und richten sich nach der Anzahl der Tage bis Reisebeginn. Die Veranstalter müssen dem Urteil zufolge genaue Gründe für die Höhe der Stornogebühren angeben.

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