Strafsenat wird am frühen Nachmittag bekanntgeben, ob der Prozess noch einmal aufgerollt werden muss. In der Revisionsverhandlung am Dienstag übte der Vertreter der Anklage heftige Kritik an der mangelnden Aufklärungsarbeit des Landgerichts und forderte die Aufhebung des Urteils und Neuverhandlung des Falles. Der Geschäftsführer des kommunalen Versorgungsunternehmens, Klaus H., war im Januar 2011 vom Landgericht Leipzig wegen Bestechlichkeit, Untreue und Steuerhinterziehung zu vier Jahren und elf Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden.