Daneben muss der 48-Jährige 100 Stunden gemeinnützige Arbeit in der Stadt Eilenburg verrichten und 40 000 Euro an einen Behinderteneinrichtung in Leipzig überweisen.
Die Richter des Leipziger Landgerichts sahen es als erwiesen an, dass sich der ehemalige städtische Manager in sieben Fällen der Untreue schuldig gemacht hat. Damit blieben die Richter weit unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die vier Jahre Haft gefordert hatte. Von Hermanni, der auf Freispruch plädiert hatte, kündigte nach dem gestrigen Urteil an, in Revision zu gehen. Das Verfahren gegen den ehemaligen städtischen Manager war eines der längsten im Freistaat und zog sich über rund
14 Monate hin. Von Hermanni war vorgeworfen worden, von einem befreundeten Unternehmer aus Hannover Baumaschinen überteuert gemietet zu haben. (ddp/bra)