Die Hauptangeklagten - ein 47-Jähriger aus dem rheinland-pfälzischen Wonsheim und ein 41-Jähriger aus dem sächsischen Delitzsch - wurden zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt, ein weiterer Angeklagter zu einem Jahr auf Bewährung. Das Verfahren gegen eine Drachhausenerin wurde eingestellt. Laut Gericht hinterlegten die Angeklagten 200 000 Euro, um den Schaden zum Teil wieder gutzumachen.

Die Staatsanwaltschaft hatte ihnen vorgeworfen, zwischen 2009 und 2013 Senioren falsche Leistungen vorgegaukelt zu haben. Sie hätten sie zu Verträgen überredet und versprochen, per Analyse individuell passende Partner zu finden. In Wahrheit sei kaum Aufwand in die Vermittlung gesteckt worden. Zudem sollen sie gedroht haben, um neue Vertragsabschlüsse zu erreichen- etwa damit, das Wasser abzustellen oder die Rente zu kündigen.