Eigentlich wollte der Bahn-Konzern bis Ende Oktober mitteilen, ob die Verhandlungen mit einem potenziellen Investor erfolgreich waren. Die Gespräche laufen einem Sprecher zufolge allerdings immer noch.

Bereits vor rund einem Jahr hatte die Deutsche Bahn angekündigt, das Werk nordöstlich von Berlin aufgeben zu wollen. Als Grund wurde ein Rückgang der Reparaturen von Güterwaggons angeführt. Dann kam allerdings ein potenzieller Investor ins Gespräch, und es begannen von neuem Konsultationen und Verhandlungen.

Vor dem Werk mit rund 360 Mitarbeitern gibt es seit einiger Zeit wöchentliche Mahnwachen gegen die Schließung des Traditionsstandorts. Auch am heutigen Mittwoch wollen Mitarbeiter wieder protestieren.