Der Ertrag sank um sieben Prozent. Als Ursachen nannte er die hohen Benzinpreise, schlechtes Wetter, Bauarbeiten und den Verlust eines Feiertages, da Himmelfahrt auf den 1. Mai fiel. "Es war aber ein gutes Jahr", sagte Voß auf der Bilanzpressekonferenz der Schlösserverwaltung im Zwinger. 2,3 Millionen Gäste in den 23 Kulturstätten sprächen für deren Attraktivität auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Seit der Flutkatastrophe 2002 habe sich die Besucherzahl auf hohem Niveau stabilisiert, sagte Voß. Die meisten Gäste zog es auf die Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz. Insgesamt fielen die Erträge des Staatsbetriebes und der beiden Schlösser GmbHs auf zwölf Millionen Euro. Aus Eintrittsgeldern, Mieten, Pachten und Veranstaltungen seien Umsatzerlöse in Höhe von 11,4 Millionen Euro erzielt worden. "Fast 60 Prozent der Kosten wurden auch verdient", so Voß. Der Freistaat habe ein Defizit von rund zehn Millionen Euro ausgeglichen. Der Zuschuss des Landes lag bei rund 11,8 Millionen Euro, für Baumaßnahmen wurden 38 Millionen Euro ausgegeben. Damit hat der Freistaat seit 1991 insgesamt 375 Millionen Euro für Sanierung, Umbau und Erhaltung seiner Kulturgüter ausgegeben. 2009/10 sind im Haushalt weitere 61,1 Millionen Euro eingeplant. 2009 sollen sowohl das Stammpublikum gehalten als auch überregional Touristen gewonnen werden, sagte Schlösserdirektor Christian Striefler. Das Jahresprogramm umfasse rund 900 Veranstaltungen wie Mittelalter- und Gartenfeste, Konzerte, die zweite Pillnitzer Schlossnacht und die Feierlichkeiten zum 300- jährigen Bestehen der ersten europäischen Porzellanmanufaktur in Meißen. dpa/mb