Seine eigene Frau hatte zunächst das Opfer vor dem Haus auf der Straße liegen sehen und die Polizei verständigt. Erst während der Spurensicherung durch die Beamten vor dem Grundstück fand die Tochter den Erhängten im Keller.
Der Unfall selbst ereignete sich nach Polizeiangaben rund 100 Meter entfernt in einer anderen Straße. Darauf ließen die dort und am Unfallwagen gesicherten Blutspuren und Faserreste schließen, sagte Polizeisprecher Toralf Reinhardt. Der Kleintransporter des 47-Jährigen war an einem anderen Ort abgestellt. Die Zusammenhänge - beispielsweise wie der alkoholisierte Verletzte zum Fundort gelangte - waren zunächst unklar.
Die Polizei ging davon aus, dass die Frau nichts von einer möglichen Unfallbeteiligung ihres Mannes wusste, als sie die Beamten rief. Beide Partner lebten in Scheidung. Der Mann hinterließ einen Abschiedsbrief, in dem er auf den Unfall einging. Das Opfer erlitt Reinhardt zufolge keine lebensbedrohlichen Verletzungen. Der Mann lag vermutlich schon auf der Straße und wurde von dem Auto überrollt. (dpa/ta)