Eine Kamera trage der Beamte auf der Schulter, die andere auf der Brust, erklärte ein Sprecher. Nach dem Test werde Bilanz gezogen, welche der beiden Varianten praktischer sei. Zunächst war die Probephase für ein ganzes Jahr geplant gewesen. Mit den Mini-Kameras sollen leichter Beweise gesammelt werden, um etwa bei Ausschreitungen Gewalttäter leichter identifizieren zu können.

Die Bundespolizei testet sogenannte Bodycams den Angaben zufolge bereits an polizeilichen Brennpunkten in anderen Städten - etwa an den Hauptbahnhöfen von Düsseldorf und Köln. Außerdem laufen bei der Landespolizei in Hessen, Rheinland-Pfalz und Hamburg Versuche; in Bayern sollen sie in diesem Jahr beginnen. Bei Berlins Landespolizei sind die Geräte bisher nicht im Einsatz.