Vor und in der Adventszeit locken rund 80 Weihnachtsmärkte Berliner und Touristen.

Verkauft werden Glühwein, Kartoffelpuffer, Bratwürste, Süßigkeiten und sogenanntes Kunsthandwerk. Für die Händler sind die Märkte ein Millionengeschäft. Die Betreiber der Buden machen nach eigenen Angaben zwischen 30 und 50 Prozent ihres Jahresumsatzes. Besonders lukrativ sind Glühweinstände. Besonders beliebt sind die großen Weihnachtsmärkte am Alexanderplatz, am Gendarmenmarkt, am Kurfürstendamm und am Schloss Charlottenburg. Der Markt hinter dem Einkaufszentrum Alexa ist eher ein Jahrmarkt mit Karussells und Riesenrad.

Nach den Terroranschlägen in Paris stehen die Weihnachtsmärkte unter besonderer Beobachtung. Zum Teil sollen Taschen kontrolliert werden. Rucksäcke sind nicht überall erwünscht. Die Polizei will zusätzliche Streifen schicken. Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) warnt aber vor Panikmache. "Nach wie vor gibt es in Berlin keine konkreten Hinweise auf Anschlagsziele", so Henkel am Montag im Abgeordnetenhaus.