Bei dem als "Abu Tarbush" bekannten Absender handele es sich laut Ministerium um "eine polizeilich bekannte psychisch kranke Person aus Berlin", die in den vergangenen Jahren Zehntausende SMS und E-Mails an verschiedenste Empfänger geschickt habe, um diese zum Islam zu bekehren. Adressen und Telefonnummern habe der Mann etwa durch Abarbeiten des Berliner Telefonbuchs erhalten.

In dem Schreiben erinnert das Ministerium an die Möglichkeit einer Strafanzeige, falls die SMS beleidigende Inhalte aufwiesen. Wie die religionspolitische Sprecherin der SPD, Generalsekretärin Klara Geywitz sagte, habe sie die Schreiben des Mannes von vornherein als krude eingeschätzt. Sie könne sich aber gut vorstellen, dass sich andere Empfänger davon belästigt fühlten.