Der vom Architekten Egon Eiermann errichtete Betonbau wurde im Dezember 1961 vom damaligen evangelischen Berliner Bischof Otto Dibelius eröffnet. Zusammen mit der Ruine des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Vorgängerbaus gilt er als weltweit bekanntes Symbol für Frieden und Versöhnung. Bis zum Jahresende soll das Jubiläum des für seine bläulich leuchtenden Kirchenfenster berühmten Gotteshauses mit Kantantengottesdiensten, einem Architektursymposium und einer Predigtreihe begangen werden. Auch eine Sonderbriefmarke zu 50 Jahren Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche soll im November erscheinen.