Der Vorrat sei gegenüber dem Vorjahr um ein Drittel aufgestockt worden, sagte Bereichsleiter Frank Giehler von den Berliner Flughäfen am Freitag. Auch bei extremen Witterungsbedingungen könne jede Start- und Landebahn in bis zu 40 Minuten betriebsbereit sein. In Tegel und Schönefeld stehen 100 Einsatzfahrzeuge zur Verfügung.

„Wegen widriger Start- und Landebahnverhältnisse musste bei uns in Berlin kein Jet am Boden bleiben“, betonte Giehler. Das hätten sich die Berliner Flughäfen einiges kosten lassen. Insgesamt seien im Winter 2010/11 für Räumarbeiten etwa zwei Millionen Euro ausgegeben worden. Pro Startbahnräumung würden Salze im Wert von 6000 bis 7000 Euro eingesetzt, so Giehler.

Sehr viel problematischer sei die Lage bei Enteisungsmitteln für Flugzeuge gewesen. „Deswegen haben wir jetzt unsere Kapazitäten hochgeschraubt“, so Alvensleben.