Dezember zeitgleich mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) zurückziehen, sagte Nußbaum. Für den neu gebildeten Senat stehe er nicht mehr zur Verfügung. Das sei eine persönliche Entscheidung unabhängig vom derzeit laufenden Mitgliedervotum in der SPD, betonte der 57-Jährige. Die rund 17 200 SPD-Mitglieder entscheiden derzeit, wen die Partei als Wowereit-Nachfolger nominiert. Am Samstag könnte ein Ergebnis feststehen. Nußbaum hatte seine Entscheidung allen drei SPD-Bewerbern für die Nachfolge Wowereits schriftlich mitgeteilt. Er wolle nicht, dass das parteiinterne Auswahlverfahren durch eine Diskussion über ihn beeinflusst werde, sagte er. Der Finanzsenator hatte wiederholt Auseinandersetzungen mit Kollegen im Senat, darunter auch mit Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD), der nun als Nachfolger von Klaus Wowereit kandidiert. Auch sein Verhältnis zu einem weiteren Kandidaten, SPD-Chef Jan Stöß, gilt als schwierig.