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Zingler fordert: Deutscher Fußball muss authentisch bleiben

Der Präsident des 1. FC Union Berlin, Dirk Zingler. Foto: Soeren Stache/Archiv
Der Präsident des 1. FC Union Berlin, Dirk Zingler. Foto: Soeren Stache/Archiv FOTO: Soeren Stache
Berlin. Dirk Zingler hat als Präsident des Fußball-Zweitligisten 1. FC Union Berlin vor einer Orientierung an internationalen Top-Ligen wie der englischen Premier League oder der spanischen Primera Division gewarnt. „Wir müssen als deutscher Fußball authentisch bleiben. Dann dürfen wir gern versuchen, diesen authentischen deutschen Fußball zu vermarkten“, sagte Zingler im Interview der „Berliner Zeitung“ und des „Berliner Kuriers“ (Mittwoch). dpa

Angesichts der zunehmenden Entfremdung zwischen den Clubs und seinen Anhängern mahnte Zingler, die Wichtigkeit der Fans im Stadion nicht aus den Augen zu verlieren. „Das ist unser allererster und wichtigster Fußball-Konsument oder wie auch immer er sonst genannt wird“, betonte der 53-Jährige trotz der hohen Summen, die an die Clubs durch die TV-Vermarktung ausgeschüttet werden. „Wir spielen in erster Linie für die Menschen Fußball, die zu uns ins Stadion kommen. Das dürfen wir nicht außer Acht lassen“, sagte der Union-Präsident.

Interview bei Berliner Zeitung