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Woidke: Arbeit der Polizei war schnell und besonnen

Dietmar Woidke (SPD) schaut in die Runde. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv
Dietmar Woidke (SPD) schaut in die Runde. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv FOTO: Ralf Hirschberger
Berlin. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat nach dem Fund eines verdächtigen Pakets in der Innenstadt von Potsdam der Landes- und der Bundespolizei gedankt. Deren Arbeit sei „schnell und zugleich besonnen“ gewesen, sagte Woidke am Freitagabend laut einem Statement. „Auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Apotheke, in der das Päckchen abgeben wurde, gilt mein Dank für ihre Umsicht.“ Jetzt müssten die weiteren Hintergründe aufgeklärt werden, so der Regierungschef. dpa

Ein Bote soll das Paket am Nachmittag in einer Apotheke direkt am Weihnachtsmarkt in der Landeshauptstadt abgegeben haben. Nach Angaben von Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) befanden sich Nägel darin. Es sei unklar, ob es sich um eine Attrappe oder einen Sprengkörper handele, sagte der Minister am Abend.

Der Inhaber der Apotheke sagte der Zeitung „Potsdamer Neueste Nachrichten“, beim Auspacken habe man gemerkt, „dass da so komische Drähte herausguckten“. Daraufhin habe man das Paket sofort aus der Apotheke getragen und die Polizei informiert. Spezialisten der Bundespolizei öffneten das Paket mit einem Wasserstrahl.