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Wirtschaft im Osten wächst 2018 langsamer als im Westen

Schild mit Schriftzug des Dresdner Ifo-Instituts. Foto: Arno Burgi/Archiv
Schild mit Schriftzug des Dresdner Ifo-Instituts. Foto: Arno Burgi/Archiv FOTO: Arno Burgi
Dresden. Das Dresdner Ifo-Institut gibt heute seine Konjunkturprognose für die ostdeutschen Länder ab. Zudem will der stellvertretende Institutsleiter Joachim Ragnitz einen Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr vornehmen. Außer den Jahresprognosen veröffentlicht Ifo jeden Monat einen sogenannten Geschäftsklimaindex. Im November hatte die ostdeutsche Industrie ihre aktuelle Lage dabei etwas besser als im Vormonat eingeschätzt. Zugleich wurden die Zukunftsaussichten optimistischer gesehen. Das Ifo-Geschäftsklima Ostdeutschland basiert auf Daten von etwa 1200 Firmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes sowie des Groß- und Einzelhandels. dpa

Die ostdeutsche Wirtschaft wird nach einer Prognose des Dresdner Ifo-Institutes 2018 langsamer wachsen als die westdeutsche. Das Institut rechnet mit einer steigenden Wirtschaftsleistung von 2,0 Prozent, in ganz Deutschland sollen es 2,6 Prozent sein. „Deutschland befindet sich auf dem Weg in die Hochkonjunktur“, erklärte Joachim Ragnitz, Vize-Chef der Dresdner Ifo-Niederlassung, am Dienstag. Hiervon könne auch Ostdeutschland profitieren. „Wegen der eher binnenwirtschaftlichen Orientierung der ostdeutschen Wirtschaft bleibt aber die Dynamik leicht hinter der gesamtdeutschen Entwicklung zurück“, so Ragnitz.