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Warnstreiks in Brandenburg: Verdi macht Druck

Wieder Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Brandenburg. Foto: Christophe Gateau/Archiv
Wieder Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Brandenburg. Foto: Christophe Gateau/Archiv FOTO: Christophe Gateau
Frankfurt. /bb) - Der bundesweite Tarifstreit um höhere Gehälter im öffentlichen Dienst macht sich erneut in Brandenburg bemerkbar. Nach einem Warnstreik in Schwedt/Oder am Dienstag sind weitere am Mittwoch in Frankfurt (Oder), Strausberg und Neuruppin geplant, wie die Gewerkschaft Verdi ankündigte. Mit Hunderten Beteiligten werde gerechnet. dpa

dpa/bb) - Der bundesweite Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst trifft heute auch wieder Brandenburg. So kommt es im Kampf um höhere Gehälter in Frankfurt (Oder), Strausberg und Neuruppin zu mehrstündigen Warnstreiks. In einigen Stadtverwaltungen drohen für Bürger längere Wartezeiten.

„In Frankfurt hat der Ausstand am frühen Morgen begonnen“, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi. „Wir hoffen, dass viele Kollegen kommen und für ihre Belange kämpfen.“

Mit den Warnstreiks soll der Druck auf die Arbeitgeber erhöht werden. Die nächsten Gespräche sind am 15. und 16. April in Potsdam geplant. Verdi will, dass die rund 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt bekommen, mindestens aber 200 Euro pro Monat mehr. Die Arbeitgeber lehnen das ab.

Infos zu den einzelnen Warnstreiks