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Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Brandenburg

Eine Fahne von Verdi weht während einer Kundgebung im Wind. Foto: Ina Fassbender/Archiv
Eine Fahne von Verdi weht während einer Kundgebung im Wind. Foto: Ina Fassbender/Archiv FOTO: Ina Fassbender
Schwedt/Oder. An den bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Dienst wollen sich in dieser Woche auch Beschäftigte in Brandenburger Verwaltungen beteiligen. Die Gewerkschaft Verdi hat für heute die Stadtverwaltungen Schwedt und Prenzlau (Uckermark) sowie die Stadtverwaltung Eberswalde, die Kreisverwaltung Barnim und das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt zum Ausstand aufgerufen. Bei einer Kundgebung in Schwedt rechnet die Gewerkschaft mit 130 Teilnehmern. dpa

Am Mittwoch sind Warnstreiks unter anderem in der Stadtverwaltung von Frankfurt/Oder, der Stadt- und Kreisverwaltung Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) sowie am Donnerstag in den Stadtverwaltungen Potsdam und Cottbus geplant.

Die Gewerkschaften fordern für die 2,3 Millionen Beschäftigten in Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Die Arbeitgeber lehnen den geforderten Mindestbetrag ab. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 15. und 16. April in Potsdam geplant.

Pressemitteilung Verdi