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Vier Verletzte bei Feuer in Berliner Wohnhaus

Ein Feuerwehrauto in Berlin. Foto: Britta Pedersen/Archiv
Ein Feuerwehrauto in Berlin. Foto: Britta Pedersen/Archiv FOTO: Britta Pedersen
Berlin. Beim Brand eines fünfstöckigen Wohnhauses in Berlin-Spandau sind am Dienstagabend vier Menschen verletzt worden. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht, mindestens einer von ihnen erlitt eine Rauchvergiftung, wie ein Sprecher der Feuerwehr berichtete. Das Feuer war in der ersten Etage ausgebrochen und hatte sich dann entlang der Fassade über die Balkone nach oben bis zum Dach gefressen. dpa

Zunächst konnte die Feuerwehr den Brand löschen, es sei aber dann auf dem Flachdach unter einer Kiesschicht wieder aufgeflammt, sagte der Sprecher am Ort des Geschehens. Zu diesem Zeitpunkt seien aber sämtliche Bewohner bereits in Sicherheit gewesen. Als die Feuerwehr eingetroffen sei, hätten die meisten Fenster des Hauses offengestanden. Warum das so war, sei noch zu klären. Auf der einen Seite des Hauses seien alle Wohnungen ausgebrannt.

Für Nachbargebäude habe dank vorhandener Brandschutzwände keine Gefahr bestanden. An dem Einsatz waren 66 Feuerwehrleute beteiligt.