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Unrechtsbeauftragte Nooke: wenig Hilfe für DDR-Heimkinder

Maria Nooke stellt sich vor. Foto: Bernd Settnik/Archiv
Maria Nooke stellt sich vor. Foto: Bernd Settnik/Archiv FOTO: Bernd Settnik
Potsdam. Die Brandenburger Unrechts-Beauftragte Maria Nooke hat zu geringe gesellschaftliche Hilfen für ehemalige DDR-Heimkinder beklagt. „Nur wenige Betroffene wurden bislang rehabilitiert“, sagte Nooke, Beauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, der Deutschen Presse-Agentur. Gerichte berücksichtigten heute immer noch zu selten die politischen Rahmenbedingungen der Heimeinweisungen. „Heimeinweisungen sollten immer dann rehabilitiert werden, wenn sie nicht der Fürsorge der Kinder und Jugendlichen, sondern der staatlich angeordneten Umerziehung der Persönlichkeiten dienten“, betonte sie. Viele der einstigen Insassen würden bis heute unter den Erlebnissen leiden. dpa