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Union gewinnt 1:0 bei St. Pauli

St. Pauli's Mats Möller Daehli (l) und Union Berlin's Simon Hedlund. Foto: Jens Büttner
St. Pauli's Mats Möller Daehli (l) und Union Berlin's Simon Hedlund. Foto: Jens Büttner FOTO: Jens Büttner
Hamburg. Der 1. FC Union Berlin hat in der 2. Fußball-Bundesliga in Unterzahl einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib gemacht. Zu zehnt feierten die Berliner am Samstag einen wichtigen 1:0 (0:0)-Erfolg beim FC St. Pauli, der damit weiter tief in den Abstiegskampf verstrickt ist. Vor 29 546 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion erzielte Simon Hedlund (81. Minute) das Siegtor für die Gäste, bei denen Marvin Friedrich (56./wiederholtes Foulspiel) die Gelb-Rote Karte sah. Der Kiezclub, der noch drei Punkte vor dem Relegationsplatz liegt, überzeugte zwar in kämpferischer Hinsicht, hatte aber auch in Überzahl nicht die spielerischen Mittel, um die Berliner Abwehr zu knacken. dpa

Dem 1. FC Union Berlin ist in der 2. Fußball-Bundesliga der so dringend ersehnte Befreiungsschlag gelungen. Die Eisernen gewannen am Samstag in einem packenden Abstiegsduell beim FC St. Pauli trotz fast 40-minütiger Unterzahl mit 1:0 (0:0). Union verbesserte sich mit 40 Punkten vorerst auf den neunten Platz. Der erste Dreier nach zuvor fünf sieglosen Partien nahm zudem den stark unter Druck stehenden Trainer André Hofschneider aus der Schusslinie.

Simon Hedlund erzielte für die aufopferungsvoll kämpfenden Berliner den entscheidenden Treffer zum nicht unverdienten Erfolg (80.). Zuvor hatte der junge Verteidiger Marvin Friedrich Gelb-Rot gesehen (56.).

Von Verkrampfung und vorsichtigem Abtasten konnte keine Rede sein. St. Pauli aber auch Union, das gegen Duisburg viel zu verhalten agiert hatte, suchten das Risiko. Die Gastgeber hatten schon nach zwei Minuten die erste gute Gelegenheit durch den Kopfball von Kapitän Lasse Sobiech. Unions bester Torschütze Steven Skrzybski scheiterte wenig später aus 22 Metern am Pfosten (11.).

Danach beruhigte sich die flotte Partie etwas - bis zur 29. Minute: Christopher Buchtmann überwand Union-Torwart Daniel Mesenhöler, der den verletzten Jakob Busk vertrat, doch Union-Abwehrspieler Toni Leistner klärte noch vor der Linie. Nur sieben Minute später verhinderte Hamburgs Verteidiger Christopher Avevor das 1:0 der Gäste durch Dennis Daube (36.). St. Pauli spielte seine Angriffe etwas stringenter aus als Union, das mehr Ballbesitz besaß.

Das Match blieb auch im zweiten Durchgang unterhaltsam. Union hatte im Abschluss erneut Pech: Hedlunds Schuss aus 18 Metern flog an die Latte (50.). Der Schwede hatte den Österreicher Philipp Hosiner im Sturm ersetzt. Wenig später schwächten sich die Unioner durch den Platzverweis von Friedrich selbst. Die Gastgeber ergriffen sogleich die Initiative und verpassten durch Sami Allaguis gefährlichen Schuss die Führung (58.).

Danach fiel den Hausherren mit einem Mann mehr gegen die geschickt verteidigenden Berliner nicht mehr viel ein. Immer wieder befreiten sich die Köpenicker aus der Umklammerung, ohne freilich gefährlich zu werden. Das änderte sich zehn Minuten vor Schluss, als Hedlund im zweiten Versuch das 1:0 schoss. Die Schlussminuten überstanden die Gäste gegen planlos anrennende Hanseaten unbeschadet.

Kader 1. FC Union Berlin

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Spielplan 1. FC Union Berlin