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Turbine schreibt Champions League nicht ab

Potsdam. Mit der ersten Saison-Niederlage hat Turbine Potsdam seine womöglich letzte Chance auf den Titel in der Frauenfußball-Bundesliga verspielt. Das Team von Trainer Matthias Rudolph verlor am Ostersonntag mit 0:1 gegen den VfL Wolfsburg und liegt nun bereits zehn Punkte hinter dem Spitzenreiter. „Wir sind enttäuscht über die Niederlage“, sagte Rudolph. „Aber wir haben gegen eine der besten Mannschaften in Europa eine sehr gute erste Halbzeit gespielt.“ dpa

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich dann aber ein kleiner Klassenunterschied zwischen dem Titelverteidiger aus Niedersachsen und dem sechsmaligen Meister. „In der zweiten Halbzeit haben wir bis auf den Eckball mit meinem Lattenkopfball nach vorne nichts mehr zustande gebracht“, räumte Rahel Kiwic ein.

Trotz sieben Punkten Rückstand auf Platz zwei und der damit verbundenen Teilnahme an der Champions League haken die Turbinen die den internationalen Wettbewerb noch nicht ab. „Die Chance ist weiterhin da“, sagte die Schweizerin Kiwic. „Wir müssen jetzt gegen die direkten Konkurrenten Bayern, Freiburg und Frankfurt gewinnen.“ Die erste Gelegenheit dazu haben die Potsdamerinnen im Nachholspiel am 18. April zu Hause gegen Freiburg.

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