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Tod von Radfahrer: Suche nach Lastwagenfahrer geht weiter

Der Schriftzug „Polizei“ auf einem Schild. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archiv
Der Schriftzug „Polizei“ auf einem Schild. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archiv FOTO: Hauke-Christian Dittrich
Bad Liebenwerda. Nach dem Tod eines 64-jährigen Radfahrers durch einen Unfall mit einem Lastwagen in Bad Liebenwerda (Elbe-Elster) fehlt von dem LKW-Fahrer weiterhin jede Spur. Der 64-Jährige war vor rund zwei Wochen auf der Bundesstraße 183 mit seinem Elektrorad unterwegs, als er nach den bisherigen polizeilichen Ermittlungen von dem Transporter zunächst überholt und anschließend beim Wiedereinscheren mit dem Hinterreifen berührt worden war. Der Radler stürzte daraufhin zu Boden und starb wenig später im Krankenhaus. Der Fahrer des Sattelzuges setzte laut Behörde seine Fahrt ohne Unterbrechung fort. dpa

Ob der Lastwagenfahrer den Zusammenstoß mit dem Radfahrer nicht bemerkte oder mit Absicht einfach weiterfuhr, ist laut Polizei unklar. Bislang gingen zwei Hinweise bei der Behörde ein, sagte eine Sprecherin am Mittwoch. Eine Spur sei jedoch nicht darunter.

Eine zwischenzeitliche Obduktion habe ergeben, dass der Radfahrer an den Folgen seiner Kopfverletzungen starb. Nach einem Dekra-Gutachten an der Unfallstelle war zunächst offen, ob der Radfahrer wegen möglicher gesundheitlicher Beeinträchtigungen gestürzt war. Das schlossen die Mediziner jedoch aus.