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Tod durch Silvesterböller: Ermittlungen gegen Beteiligten

Sogenannte „Polenböller“. Foto: Bodo Marks/ Archiv
Sogenannte „Polenböller“. Foto: Bodo Marks/ Archiv FOTO: Bodo Marks
Potsdam. Nach dem Tod eines 19-Jährigen durch selbstgebasteltes Feuerwerk in Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) ermittelt die Potsdamer Staatsanwaltschaft gegen einen Beteiligten. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion richteten sich gegen eine männliche Person aus der Gruppe des jungen Mannes bei dem tragischen Unfall, sagte die Sprecherin der Behörde, Sigrid Komor, am Dienstag. Weitere Einzelheiten nannte sie nicht. Derzeit würden Zeugen vernommen und die Art des verwendeten Sprengstoffs untersucht. dpa

Neben dem 19-Jährigen war in der Silvesternacht auch ein 35-jähriger Mann in Gusow-Platkow beim Zünden von Feuerwerk getötet worden. Die zuständige Staatsanwaltschaft war am Dienstag zum Stand der Ermittlungen nicht zu erreichen. Ein elfjähriger Junge wurde in Flecken-Zechlin (Ostprignitz-Ruppin) von einem sogenannten Polenböller an den Augen verletzt. Er war nach Polizeiangaben aus einer Gruppe von Jugendlichen heraus mit Knallern beworfen worden.