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Sturmtief sorgt für Unruhe: Mehrere Jobcenter zu

Potsdam. Die Ruhe vor dem Sturm? Winterwetter hat in Berlin am Donnerstagvormittag zunächst nur indirekt für Einschränkungen gesorgt. So habe die Wetterlage in Amsterdam zur Streichung von drei Flügen nach Berlin-Tegel geführt, sagte Flughafensprecher Lars Wagner. Sonst gebe es bislang keinerlei Auffälligkeiten. Auch am Flughafen Schönefeld laufe bislang alles „gut und regelmäßig“, so Wagner. Die S-Bahn Berlin teilte am Mittag mit, der Zugverkehr laufe ohne Einschränkungen. dpa

Der Deutsche Wetterdienst hat am Donnerstag vor schweren Stürmen in Brandenburg gewarnt. Das Sturmtief „Friederike“ werde am Nachmittag und Abend über Brandenburg ziehen, teilten die Meteorologen mit.

Die Bundesagentur für Arbeit in Potsdam entschloss sich dazu, wegen der Warnung Büros unter anderem in Zossen, Brandenburg an der Havel und Potsdam zu schließen. Dies diene dem Schutz der Kunden und der Mitarbeiter, hieß es in einer Mitteilung. Auch der Tierpark Cottbus teilte mit, vorzeitig zu schließen. Laut Bildungsministerium in Potsdam können Schulen und Kitas selbstständig entscheiden, ob sie bei Sturmwarnungen schließen.

Auch die Polizei bereitete sich auf vermehrte Notrufe vor. Es sei ein Führungsstab eingerichtet worden, teilte ein Sprecher des Präsidiums mit. Bis zum frühen Nachmittag wurden aber noch keine Schäden bekannt. Auch S-Bahnen und Flughäfen meldeten weitgehend normalen Betrieb. Bei der Bahn kam es wegen der Einstellung des Verkehrs in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen dagegen bundesweit zu Verspätungen und Ausfällen.

Im Oktober waren beim Sturmtief „Xavier“ in Brandenburg vier Menschen ums Leben gekommen. Es war einer der schlimmsten Stürme in Berlin und Brandenburg seit Jahrzehnten. Nach der aktuellen Warnung des Wetterdienstes soll „Friederike“ allerdings mit deutlich weniger starken Böen daherkommen.

Wetterlage des DWD für Brandenburg