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„Stunde der Wintervögel“: Mehr Graugänse gesichtet

Graugänse schwimmen auf überfluteten Wiesen. Foto: Holger Hollemann
Graugänse schwimmen auf überfluteten Wiesen. Foto: Holger Hollemann FOTO: Holger Hollemann
Potsdam. In Brandenburg überwintern immer mehr Vögel, die gewöhnlich vor Anbruch der kalten Jahreszeit in den Süden ziehen. Bei der „Stunde der Wintervögel“ genannten Zählung am vergangenem Wochenende kamen Graugänse auf Platz zehn der am häufigsten gesichteten Vögel, teilte der Naturschutzbund Brandenburg am Dienstag in einer ersten Bilanz mit. Vermutlich überflogen größere Gänseschwärme Gärten und wurden mitgezählt. Seit einigen Jahren würden auch noch im Januar Ansammlungen der Tiere beobachtet, sagte Nabu-Landeschefin Christiane Schröder. dpa

Bei einigen heimischen Arten habe sich die Situation wieder normalisiert. So wurden in diesem Jahr im Durchschnitt 6,01 Kohlmeisen pro Garten gezählt, im Vorjahr waren es nur 5,5. Beim Kleiber sind es nach den Angaben aktuell im Durchschnitt 0,82 je Garten, 2017 waren es 0,54. Zuwachs gab es bei den Amseln: von 2,63 pro Garten auf jetzt 3,89. Auf den ersten drei Plätzen liegen wie in den Jahren zuvor Haussperlinge, Kohlmeisen und Feldsperlinge.

Im Vorjahr beteiligten sich rund 6250 Brandenburger an der Vogelzählung. Bislang haben laut Nabu rund 3600 Vogelfreunde ihre Beobachtungen weitergegeben. Die Frist endet am 15. Januar.

Stunde der Wintervögel