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Staatsschutz ermittelt: Raserfahrt in SPD-Parteizentrale

Polizisten stehen in der SPD-Zentrale in Berlin vor einem demolierten Auto. Foto: Paul Zinken
Polizisten stehen in der SPD-Zentrale in Berlin vor einem demolierten Auto. Foto: Paul Zinken FOTO: Paul Zinken
Berlin. Die Umstände sind mysteriös: Ein Auto ist an Heiligabend in die SPD-Zentrale in Berlin gerast. Der Fahrer wurde dabei verletzt und später ins Krankenhaus gebracht. Das bestätigte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur am frühen Montagmorgen. Stunden später sagte der 58-jährige Fahrer den Ermittlern, er habe sein Leben beenden wollen, wie ein Polizeisprecher berichtete. dpa

Nachdem ein Auto in die SPD-Zentrale in Berlin gerast ist, ermittelt der polizeiliche Staatsschutz. Möglicherweise gebe es ein persönliches politisches Motiv, dass der Fahrer diesen Ort gewählt habe, sagte eine Polizeisprecherin am Montagmorgen. Hinweise, dass der Mann Extremist sei, gebe es aber nicht.

Das Auto fuhr an Heiligabend in den Besuchereingang des Willy-Brandt-Hauses und fing Feuer. Der 58 Jahre alter Fahrer gab laut Polizei an, er habe sein Leben beenden wollen. Der Mann wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. In dem Wagen waren den Angaben zufolge unter anderem Benzinkanister und Spraydosen. Ermittelt werde unter anderem wegen versuchter schwerer Brandstiftung, so die Sprecherin.