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Spandau startet in Königsklasse bei Jandra

Berlin. Mit einem Auswärtsspiel bei Jadran Herceg Novi in Montenegro beginnt für die Wasserballer von Spandau 04 die Champions-League-Saison 2017/18. Jadran qualifizierte sich in einem K.o.-Duell gegen CN Marseille für die Hauptrunde, die in zwei Staffeln mit je acht Teams gespielt wird. Die jeweils vier besten Teams qualifizieren sich für die Endrunde. Da in der Spandau-Gruppe A allerdings mit Pro Recco Genua der Gastgeber des Finalturniers (Juni 2018) mitwirkt, bleiben hier nur drei Plätze. Bundesliga-Kontrahent und Supercup-Gewinner Waspo Hannover spielt in der Gruppe B. dpa

Herceg Novi ist ein alter Bekannter der Berliner. Bereits 2015/16 war Jadran Hauptrundengegner von Spandau. Damals trennte man sich zweimal 9:9. Seitdem wurde der Club aus dem Land der „Schwarzen Berge“, der als Talenteschmiede und Top-Ausbilder bekannt ist, weiter verjüngt und hat kaum noch Routiniers in seinen Reihen. „Das ist vielleicht ein Vorteil für uns, aber zugleich Gefahr. Die Jadran-Akteure sind heiß, hungrig und motiviert“, sagte Spandaus Manager Peter Röhle.

Noch ist das Berliner Team in der Findungsphase. „Beim Supercup haben wir gesehen, dass es in der Integration der neuen Spieler, der Zusammenarbeit der einzelnen Mannschaftsteile und Kombinationssicherheit noch Baustellen gibt“, bemerkte Röhle.

Mit Center Stefan Pjesivac (20) zählt ein hochbegabter Akteur auf einer zentralen Teamposition zu den Spandau-Novizen, der in der Vorsaison noch bei Jadran aktiv war.

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