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Somali und Tigrinya: Berater setzen auf Telefon-Dolmetscher

Potsdam. Die Verbraucherschutzzentrale in Brandenburg setzt bei der Beratung von Flüchtlingen auf Telefon-Dolmetscher. Seit Oktober seien solche Dienste 31 Mal genutzt worden, überwiegend für Arabisch, aber auch für seltene Sprachen wie Somali oder Tigrinya, wie die Landesregierung am Dienstag auf eine parlamentarische Anfrage der AfD mitteilte. Beratung werde bei den Themen Telekommunikation und Finanzdienstleistungen nachgefragt, wobei untergeschobene Verträge derzeit ein großes Problem darstellten. Für die Beratung sind wie üblich Entgelte zu bezahlen. Die besonderen Kosten für die Dolmetscher in Höhe von zusammen rund 1700 Euro wurden über das Projekt „Verbraucherberatung für Geflüchtete“ finanziert. dpa