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Snooker-Größen messen sich bei Masters in Berlin

Ronnie O'Sullivan. Foto: Martin Rickett/Archiv
Ronnie O'Sullivan. Foto: Martin Rickett/Archiv FOTO: Martin Rickett
Berlin. Wenn die besten Snookerprofis der Welt in Berlin um den bedeutendsten deutschen Titel kämpfen, wird Ronnie O'Sullivan fehlen. Der fünfmalige Weltmeister musste bei der Qualifikation, die bereits im Dezember ausgespielt wurde, aus gesundheitlichen Gründen passen und wird damit bei dem am Mittwoch beginnenden wichtigsten deutschen Turnier nicht dabei sein. dpa

Stattdessen im Berliner Tempodrom im Fokus: Titelverteidiger Anthony Hamilton. Der Engländer, der im Vorjahr in der Hauptstadt seinen ersten Ranglisten-Titel nach 26 Jahren gewann, würde seinen süßen Triumph ein Jahr später gerne wiederholen. „Ich war noch nie bei einem Turnier Titelverteidiger und es wird vielleicht nie wieder passieren, darum möchte ich es genießen“, sagte der 46-jährige Hamilton. In Berlin will er auf jeden Fall vier Nächte bleiben, selbst wenn er in der ersten Runde ausfliegt, „weil es eine geile Stadt ist“.

Etwa 80 000 Euro Preisgeld winken dem Sieger, das German Masters ist damit das höchstdotierte Turnier in Deutschland. Gut zweieinhalb Monate vor der Weltmeisterschaft im englischen Sheffield ist es auch ein wichtiger Formtest für die Snooker-Elite. Mit Weltmeister Mark Selby und den weiteren Spitzenspielern Shaun Murphy, Judd Trump und Ding Junhui ist bis auf O'Sullivan die versammelte Weltelite in Berlin am Start. Das Finale findet am Sonntag statt.

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