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Smartphone ersetzt den Spickzettel nicht

Ein Schüler benutzt einen Spickzettel. Foto: Friso Gentsch/Archiv
Ein Schüler benutzt einen Spickzettel. Foto: Friso Gentsch/Archiv FOTO: Friso Gentsch
Potsdam. Schummeln gehört bei Leistungskontrollen an Brandenburgs Schulen nach wie vor zum Alltag. Wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab, laufen dabei technische Geräte wie das Smartphone herkömmlichen Hilfsmitteln oder dem schlichten Abgucken beim Nachbarn längst noch nicht den Rang ab. „Die Klassiker sind nach wie vor der Spickzettel oder Notizen auf leeren Blättern“, sagt der Sprecher des Landesschülerrats, Maurice Heilmann. Allerdings seien technische Helfer wie das Smartphone oder das Notebook auf dem Vormarsch in den Klassenzimmern. dpa

Auch an Brandenburgs Hochschulen kommt es hin und wieder zu Täuschungsversuchen oder Plagiatsvorfällen. Einer Sprecherin der Universität Potsdam zufolge könnten Betrugsversuche in diesem Fall nicht mehr als „Schummelei“ bezeichnet werden, sondern hätten strafrechtliche Relevanz.

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