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Schwimmbad-Kriminalität: Wenige auffällig, viele harmlos

Kinder spielen im Freibad Prinzenbad in Berlin. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archiv
Kinder spielen im Freibad Prinzenbad in Berlin. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archiv FOTO: Hauke-Christian Dittrich
Berlin. Diebstähle, Angriffe und Schlägereien kommen nicht nur auf Berlins Straßen und in Bahnhöfen vor, sondern auch in Schwimmbädern. Allerdings gibt es Bäder mit häufigen Vorfällen und Polizeieinsätzen sowie friedliche Familienbäder, wo vor allem laute Kleinkinder für Aufsehen sorgen. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine FDP-Anfrage hervor, über die die Zeitung „B.Z.“ (Donnerstag) berichtete. dpa

Die 2017 von der Polizei erfassten Taten waren meisten Diebstähle und Sachbeschädigungen. Körperverletzungen kamen eher selten vor. Eine Ausnahme ist das Sommerbad Olympiastadion, wo 68 Straftaten registriert wurden, 23 davon waren Körperverletzungen.

Oft geschehen die Taten in Stadtteilen, die auch sonst als schwierige Gegenden mit erhöhter Kriminalität gelten: Neukölln (Sommerbad am Columbiadamm, 67 registrierte Taten, Kombibad Gropiusstraße, 60), Kreuzberg (Freibad an der Prinzenstraße, 51, Hallenbad am Spreewaldplatz, 36) und Wedding (Kombibad Seestraße, 49).

Eine Ausnahme ist die Schwimmhalle neben dem Velodrom an der Landsberger Allee. Dort zählte man 137 Taten, allerdings ist das ganze Jahr geöffnet. In den allermeisten Schwimmbädern und an den Badeseen gibt es während der ganzen Saison trotz Zehntausender Besucher nur ein paar Diebstähle und Sachbeschädigungen.